Digilex: Neue gesetzliche Verpflichtung im Kanton Zürich als Ansporn zur Digitalisierung

8. Januar 2025
Im Kanton Zürich müssen die Behörden ab 2027 einen digitalen Zustellkanal anbieten. i-web ermöglicht ihren Kunden mit dem Modul «Digilex» eine einfache Erfüllung der Anforderungen direkt im Webauftritt. Dienstleistungsprozesse werden durchgängig digitalisiert und erleichtern Einwohnenden und Mitarbeitenden die Arbeit.

Viele Einwohnende, Unternehmen und Vereine möchten die Dienstleistungen ihrer Stadt oder Gemeinde und anderer Behörden digital beziehen. Der Kanton Zürich hat dieses Bedürfnis der Bevölkerung und der Wirtschaft nach digitalen Dienstleistungen früh erkannt.

Gesetzliche Vorgaben «Digilex»

Der Kanton Zürich hat die nötigen Gesetzesgrundlagen für rechtskonforme elektronische Verwaltungsverfahren geschaffen (kantonales Digitalisierungsprojekt «Digilex»). Mit dem geänderten Verwaltungsrechtspflegegesetz (VRG) und der neuen Verordnung über elektronische Verfahrungshandlungen im Verwaltungsverfahren (VeVV) verpflichtet er die Gemeinden, ab 2026 (nachträgliche Korrektur: verschoben auf 2027) einen digitalen Zustellkanal anzubieten. Auch Eingaben auf Papier müssen digitalisiert und digital archiviert werden.

Integration der Anforderungen ins Service-Portal

Viele Zürcher Städte und Gemeinden nutzen den Online-Schalter der i-web als Service-Portal für ihre Bevölkerung und Wirtschaft. i-web hat deshalb alle gesetzlichen Anforderungen des Kantons Zürich an den digitalen Zustellkanal wie rechtsgültige Signaturen, Siegel und gesiegelte Eingabe- und Abholquittungen in den Online-Schalter integriert. Auch Identitätsprovider wie AGOV und die e-ID wurden angeschlossen und schaffen die Voraussetzungen für die eindeutige Identifikation und für bestätigte Identitätsmerkmale.

Erweitertes Service-Angebot

Bestehende Online-Dienste in den Service-Portalen der Städte und Gemeinden werden erweitert und mit einer neuen Prozess-Engine umgesetzt. Sie passen sich so noch besser an Benutzerbedürfnisse an.

Schnittstellen ermöglichen medienbruchfreie Gesamtprozesse aus dem Benutzerkonto des Webauftritts bis in die Fachapplikationen der Abteilungen und zurück. So profitiert die Bevölkerung von den komfortablen medienbruchfreien Prozessen, und die Abteilungen profitieren von der Arbeitsersparnis durch die Digitalisierung neuer Prozesse.

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