Willkommen auf der Website der Innovative Web AG



Sprungnavigation

Von hier aus können Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen
  • Druck Version
  • PDF

Solothurner Zeitung: Wie fit sind die Gemeindehomepages? Wir haben den Test gemacht

Weiterführende Informationen http://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/thal-gaeu/wie-fit-sind-die-gemeindehomepages-wir-haben-den-test-gemacht-129991021

Copyright © Solothurner Zeitung

Gemeindehomepages sind Internetplattformen, auf denen Einheimische wie Auswärtige zu Informationen gelangen sollen. Wir haben die Seiten in der Amtei Thal-Gäu auf Herz und Nieren überprüft. Balsthal hat dabei am besten abgeschnitten.

«Uns ist der Service public wichtig», sagt Hanspeter Dietschi. Er war in der Projektgruppe für die neue Balsthaler Gemeindehomepage, welche Ende letzten Jahres aufgeschaltet wurde und in unserem Ranking zusammen mit Laupersdorf am besten abschneidet.

Das Betreiben der Homepage lässt sich die Gemeinde jährlich zirka 3900 Franken kosten. «Aktuelles können wir dabei selber bearbeiten, dies funktioniert relativ einfach.» Als Grund für die vorbildliche Bewirtschaftung der Homepage nennt Dietschi vornehmlich den Nutzwert für die Einwohner. «Etwa auch für Leute mit Gehschwierigkeiten, welche Neuigkeiten nicht mehr im Schaukasten vor der Gemeinde selbst in Erfahrung bringen können, ist eine gute Homepage nötig.»

Aber auch eine Vereinfachung der Verwaltung wird angestrebt. So können zum Beispiel Umzüge innerhalb des Dorfes online abgehandelt werden.

Am anderen Ende der Skala
Auch andere Homepage konnten beim Test überzeugen. Vor allem die Grundinformationen zur Gemeinde sind auf allen Seiten gut abgehandelt. Ebenso finden sich auf den meisten Homepages wichtige und spannende Einträge über das Dorf und das Dorfleben.

Besonders geschichtsaffin scheint man etwa in Wolfwil zu sein. Finden sich doch dort unzählige kleinere Artikel, die den Werdegang des Dorfes von der Frühzeit bis zur Neuzeit beleuchten. Einziges Manko: Gerade im Jahr des 750-Jahr-Jubiläums der Gemeinde wird nur mit einem kleinen Hinweis auf die Festivitäten verwiesen. Da wäre ein direkter, grosser Hinweis auf der Startseite zur eigens eingerichteten Jubiläumsseite sinnvoll.

Auffällig in der Kategorie «Informationsaspekt» ist der Wert von Niederbuchsiten. So stammt etwa der Text, der das Dorf vorstellen soll, noch aus dem Jahr 2004. Was an sich kein Problem darstellt, wenn nur allgemein über das Dorf berichtet werden würde. Wenn aber mit dem «guten Steuerfuss von 120 Prozent» Werbung gemacht wird, dann ist dies schlicht nicht mehr aktuell und hat keinen Nutzen für den User. Vor allem wenn der Steuerfuss momentan sogar einiges tiefer liegt.

Holderbanker Seite wird erneuert
Am schlechtesten abgeschnitten hat in unserem Ranking Holderbank. Der letzte Eintrag stammt aus dem Jahr 2013, seither wurde die Seite nicht mehr aktualisiert. Das Problem wurde aber erkannt und wird auf Ende März behoben. «Momentan erarbeiten wir eine neue Homepage», sagt Urs Hubler, Gemeindepräsident von Holderbank. «Wir hatten technische Probleme und hätten einige Software-Updates machen müssen, um die Seite weiter aktuell zu betreiben», nennt Hubler die Gründe für das Vernachlässigen der Seite.

Die neue Homepage soll Abhilfe schaffen, verspricht Urs Hubler denn auch mit dem Hinweis, dass die Seite in Zukunft regelmässig aktualisiert werden soll. Zudem werde das Gemeindepersonal geschult, um die Aktualisierungen künftig schnell und einfach machen zu können. Und auch Benutzer von mobilen Endgeräten sollen in den Genuss einer angepassten Version kommen.

Oensingen mit eigener App
Auch andere Gemeinden haben für Mobile-Nutzer eigene Gefässe errichtet. Wobei diese angepassten Versionen wichtige Informationen vorenthalten. Vielfach reduziert sich das Informationsangebot auf einige Punkte. So werden etwa Neuigkeiten und Hinweise auf Restaurants prominenter platziert als auf der normalen Homepage. Wer genauere Infos möchte, muss wohl oder übel auf die klassischen Ansichten zurückgreifen. Und die sind auf mobilen Endgeräten, vor allem auf Smartphones nicht praktikabel. Vor allem wenn die Seiten älteren Jahrgangs sind wie etwa die von Niederbuchsiten oder Herbetswil. Dort erweist es sich als einigermassen schwierig, auf einzelne Links zu klicken.

Eine Vorreiterrolle hat in diesem Bereich die Gemeinde Oensingen, welche seit Juli 2014 eine eigene App betreibt. «Das Ziel ist es, dass möglichst viele Einwohner ihren Informationsbedarf über die App stillen können», sagt Michael Brunner von der Gemeinde Oensingen.

Ins gleiche Horn stösst auch der Leiter Verwaltung Peter Saner:«Momentan nutzen 55 Leute die App. Natürlich hätten wir gerne mehr Nutzer, aber dies braucht halt ein wenig mehr Zeit.» Grundsätzlich erachtet es Saner als sehr wichtig, neben einer guten App auch eine aktuelle Homepage zu betreiben. Insbesondere für potenzielle Investoren sei die Homepage die wichtigste Informationsquelle, welche man nicht vernachlässigen dürfe.

Den ganzen Artikel (inkl. Grafiken) finden Sie hier: Artikel Solothurner Zeitung
Unter anderem wird die Webseite der Gemeinde Balsthal bewertet: Gebrauchsaspekt: 6; Informationsaspekt: 6; Politischer Apekt: 6; Aktualität: 6; Mobile: 5; Eindruck: 6; Gesamtnote: 6
Unter anderem wird die Webseite der Gemeinde Balsthal bewertet: Gebrauchsaspekt: 6; Informationsaspekt: 6; Politischer Apekt: 6; Aktualität: 6; Mobile: 5; Eindruck: 6; Gesamtnote: 6

Dokument Wie fit sind die Gemeindehomepages_Solothurner Zeitung.pdf (pdf, 1595.9 kB)


Datum des Presseartikel 16. Jan. 2016