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Schweizer Firmen wünschen sich mehr E-Government

E-Government hat in der Schweiz an Bedeutung gewonnen. Zu diesem Schluss kommen zwei Studien. Sie zeigen die unterschiedlichen Bedürfnisse von Firmen und Privatpersonen.

Zwei neue Studien beleuchten E-Government in der Schweiz. Die Sicht der Unternehmer hat das Seco untersucht und eine Studie aus Deutschland gibt Einblicke in das Verhalten der Privathaushalte.

Firmen wünschen sich mehr E-Government

Fast 70 Prozent der befragten Unternehmen beurteilen das E-Government in der Schweiz als „eher gut“. Kaum verändert hat sich der Wert derer, die den Internet-Kontakt zu den Behörden als wichtig einstufen (von 56 Prozent im Juli 2013 zu 58 Prozent im April 2015). Im selben Zeitraum ist die Anzahl derjenigen Unternehmen, die ihre Steuern online bezahlen, von 18 auf 24 Prozent angestiegen. In der Studie gaben weitere 21 Prozent an, dass sie Steuern gerne online abwickeln würden. 20 Prozent der Schweizer Unternehmen nutzen elektronische Formulare mit rechtsgültiger Signatur. Fast 40 Prozent der befragten Firmen haben die Intention dies künftig zu tun. SuisseID nutzen statt 18 Prozent neu 26 Prozent der Unternehmen. Die Hälfte aller Befragten weiss wie schon 2013 nicht, was SuisseID ist.

Die Studie "E-Government in der Schweiz" (PDF) setzte Gfs Bern im Auftrag des Seco um. Es wurden 1023 Telefon-Interviews à circa 15 Minuten durchgeführt.

Privatpersonen vermissen den persönlichen Draht

Die Nutzung von E-Government nimmt bei Privathaushalten in Österreich, der Schweiz und Schweden zu, in Deutschland hingegen ab. Zu diesem Schluss kommt eine jährlich stattfindende Studie aus Deutschland. Schweizer vertrauen den Online-Portalen eher als Deutsche. Jedoch vermissen Schweizer den persönlichen Kontakt. Rund die Hälfte aller Schweizer und Deutschen beklagen sich über undurchschaubare Webseiten-Strukturen. Die grösste Nutzungsbarriere bleibt in beiden Ländern aber der fehlende Bekanntheitsgrad.

70 Prozent der Schweizer nutzen gemäss der Studie mindestens ein E-Government-Angebot. Zwei von fünf Schweizern greifen im Internet auf amtliche Statistiken zu oder informieren sich in sozialen Netzwerken über aktuelle Themen der Stadt. Jeder fünfte informiert sich im Internet über amtliche Abläufe. Wenig Verbreitung finden nach wie vor Online-Petitionen und Crowdsourcing sowie Informationen zur Budgetverwendung oder zu Projekten der Stadtentwicklung.

Die Studie "E-Government in Deutschland" mit den Vergleichsländern Österreich, Schweden und der Schweiz befragte in allen Ländern je 1000 Interviewees im Online-Panel. Durchgeführt wurde die Studie vom Netzwerk für die digitale Gesellschaft, der Initiative D21, dem Institute for Public Information Management Ipima und dem Marktforscher TNS Infratest.

Den ganzen Artikel (inkl. Grafiken) finden Sie hier: Artikel Netzwoche
Schweizer Firmen wünschen sich mehr E-Government
Schweizer Firmen wünschen sich mehr E-Government

Datum des Presseartikel 16. Sept. 2015