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08.12.2019 22:14:30


ZeGo-Studie 2013: Grösste Zufriedenheit in Appenzell Innerrhoden

In der Studie zur Zufriedenheit im eGovernment 2013 des Instituts für Psychologie der Universität Basel zeigten sich die eGovernment-Nutzenden aus dem Kanton Appenzell Innerrhoden am zufriedensten. Das Bedürfnis, eGovernment-Dienste ihres Kantons mit einer App auf Mobilgeräten zu nutzen, ist in den Kantonen Jura und Tessin besonders ausgeprägt.

Das Institut für Psychologie der Universität Basel führte im vierten Quartal 2013 erneut eine Umfrage zur Zufriedenheit im eGovernment durch. Die Umfrage wurde bereits 2006, 2008 und 2011 durchgeführt. Dabei kommt jeweils ein elektronischer Fragebogen zum Einsatz, der auf den Kantonsportalen verlinkt wird. Neben der Zufriedenheit werden unter anderem auch spezifische Erfahrungen, beispielsweise mit der Suchmaschine und der Navigation, erhoben.

Appenzell-Innerrhoder am zufriedensten


Die Zufriedenheit mit dem Webauftritt des Kantons wird jeweils auf einer Skala von 1 bis 5 gemessen. Am besten schnitt dabei 2013 der Webauftritt des i-web-Kunden Appenzell Innerrhoden ab, mit einer durchschnittlichen Zufriedenheit von 4,3. Den Platz 2 teilen sich die Kantone Glarus, St. Gallen, Schaffhausen, Tessin und Uri mit einer durchschnittlichen Zufriedenheit von 4,1.

Ungleiche Problemverteilung


Die Studienteilnehmenden wurden auch nach konkreten Problemen gefragt, die beim Besuch des Kantonsportals aufgetreten sind. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede. So hatte zum Beispiel beim Portal des Kantons Appenzell-Innerrhoden nur gerade eine Person ein Problem mit der Suchmaschine und keine Person technische Probleme, während im Wallis 122, im Tessin 117 und im Kanton Fribourg 86 Personen über Probleme mit der Suchmaschine berichteten und 11 (VS), 8 (TI) beziehungsweise 12 (FR) über technische Probleme klagten. Insgesamt am häufigsten fanden die Benutzenden die gesuchten Informationen nicht oder hatten Probleme mit der Navigationsstruktur, wobei auch diese Probleme in den Kantonen Fribourg, Tessin und Wallis mit jeweils über 100 Nennungen am häufigsten auftraten.

Mobiler Nutzungsbedarf


Die Studienteilnehmenden wurden auch gefragt, ob sie den Webauftritt ihres Kantons mehr als eine Stunde pro Woche via Mobiltelefon oder Tablet nutzen. Dies bejahten nur 10 Prozent. Hingegen äusserte ein beträchtlicher Teil der Befragten den Wunsch, die Dienste ihres Kantons via Mobile-App zu nutzen. Besonders häufig war dieses Bedürfnis im Jura mit 47, im Tessin mit 46 und im Wallis sowie im Kanton Genf mit 44 Prozent. In den Kantonen Uri und Obwalden, die dieses Angebot mit der i-App der i-web bereits zur Verfügung stellen, äusserten 41 beziehungsweise 38 Prozent diesen Bedarf.


Weitere Informationen:
Download der ZeGo-Studie 2013 des Insituts für Psychologie der Universität Basel, Leitung: Silvia Heinz

Datum der Neuigkeit 3. März 2014
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