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08.12.2019 21:37:28


ZertES-Revision für einfacheren Geschäftsverkehr

Eine rechtsgültige elektronische Unterschrift ist nur mit einem qualifizierten elektronischen Zertifikat möglich, das natürlichen Personen vorbehalten ist. Dies wird auch künftig so bleiben. Zusätzlich soll es künftig aber ein geregeltes Zertifikat geben, das auch auf juristische Personen lauten kann. Dies will der Bundesrat mit einer Totalrevision des Bundesgesetzes über die elektronische Signatur (ZertES) erreichen.

Der Bundesrat hat am 15. Januar 2013 die Botschaft zur Totalrevision des Bundesgesetzes über die elektronische Signatur (ZertES) verabschiedet. Ziel dieser Revision ist es, den Einsatz elektronischer Zertifikate für juristische Personen und Behörden zu vereinfachen. Zu diesem Zweck will der Bundesrat neben dem qualifizierten elektronischen Zertifikat ein neues Zertifikat einführen, das geregelte elektronische Zertifikat. Es soll unter anderem die folgenden Merkmale aufweisen:
Neben dem neuen Zertifikat enthält das revidierte ZertES auch weitere Neuerungen. So erhält der Bundesrat neu das Recht, neben der elektronischen Unterschrift auch weitere Funktionen zu regeln, insbesondere die starke Authentisierung, d.h. den Online-Identitätsnachweis (eID). Für eine Ungültigkeitserklärung eines geregelten oder eines qualifizierten Zertifikats wird es künftig genügen, wenn zum Beispiel eine Standesorganisation meldet, dass eine im Zertifikat vermerkte Verbandsmitgliedschaft einer Person nicht mehr besteht.

Weitere Informationen:
Den elektronischen Geschäftsverkehr vereinfachen, Medienmitteilung des Bundesrats, 15. Januar 2013

Datum der Neuigkeit 20. Jan. 2014
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