Willkommen auf der Website der Innovative Web AG



Sprungnavigation

Von hier aus können Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen
  • Druck Version
  • PDF

Neue Zahlen zur Mobile-Internetnutzung in der Schweiz

Von verschiedener Seite werden regelmässig Zahlen zur mobilen Internetnutzung in der Schweiz veröffentlicht. Die Zahlen sind nicht einheitlich, doch alle zeigen einen hohen und steigenden Anteil der mobilen Internetnutzung.

Bereits 70 Prozent der 14- bis 69-jährigen Schweizer besässen ein Smartphone, 31 Prozent ein Tablet und 27 Prozent beides. Dies berichtet die Y&R Group Switzerland in ihrem neusten Media Use Index (MUI). Zugleich hätte das Apple-Betriebssystem iOS (iPhone, iPad) seine Vorherrschaft nun auch in der Schweiz verloren. Heute teile es sich den Markt mit Android zu gleichen Teilen.

Unterschiedliche Nutzungszahlen


Im Kommentar zum Media Use Index schreibt Y&R Group sogar: „Bei der Smartphone-Dichte liegt die Schweiz weltweit an der Spitze, ebenso bei der mobilen Internetnutzung.“ Dieser Aussage widerspricht allerdings der neuste Jahresbericht der internationalen Fernmeldeunion:

Der "State of Broadband Report 2013" der internationalen Fernmeldeunion besagt, dass die Schweiz bei der Versorgung mit Festnetz-Breitband-Internet führend sei. Bei der Versorgung mit mobilem Breitband-Internet folgt die Schweiz in der Rangliste der Fernmeldeunion dagegen erst auf Platz 39. Sie liegt damit immer noch vor Deutschland, jedoch nach Tschechien, Saudiarabien und Kasachstan.

Gemäss Fernmeldeunion hatten 2012 in der Schweiz 41,4 Prozent der Bevölkerung einen mobilen Breitbandzugang. Das Bundesamt für Statistik (BfS) beziffert, basierend auf Zahlen der OECD, den Anteil der mobilen Breitbandzugänge in der Schweiz für 2012 auf 54 Prozent. Gemäss Fernmeldeunion wie auch gemäss Bfs/OECD liegt die Schweiz bezüglich mobilem Breitbandinternet-Zugang somit weit hinter Ländern wie Singapur (123 mobile Breitband-Internetanschlüsse auf 100 Einwohner), Japan (113), Finnland (107 gemäss Fernmeldeunion, 96 gemäss OECD), Korea (106) und Schweden (101) zurück.

Dass die Kennzahlen voneinander abweichen, liegt unter anderem sicher daran, dass die Untersuchungsgruppen unterschiedlich waren. So betrachten zum Beispiel der MUI die 14- bis 69-Jährigen, das BfS und die OECD dagegen die 16- bis 74-Jährigen. Trotz den erheblichen Abweichungen haben die Statistiken eine gemeinsame Aussage: Viele Menschen surfen via Mobilgeräte, und es werden immer mehr.

Marktanteil versus App-Nutzungsanteil


Zur Verteilung der Marktanteile bei den Mobilgeräten in der Schweiz zwischen iOS und Android gibt das Internet-Nutzungsforschungs-Unternehmen NET-Metrix zu bedenken, dass Android zwar beim Gerätebesitz einen 50-Prozent-Anteil erreicht habe, wie vom MUI ausgewiesen. Die App-Nutzungszahlen zeigten jedoch, dass die Geräte mit iOS-Betriebssystem immer noch rund dreimal mehr Benutzer hätten als die Android-Geräte.

Quellen:


Datum der Neuigkeit 1. Okt. 2013