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eEconomy Schweiz – kontaktloses Bezahlen, Onlinehandel und Wolke

Ein gutes halbes Jahr nach dem ersten legt das Institut für Wirtschaftsstudien Basel bereits den zweiten eEconomy-Report im Auftrag des SECO vor. Neue Chancen sehen die Autoren unter anderem in den Bereichen „Near Field Communication“ (kontaktloses Bezahlen/Handy als Portemonnaie), Onlinehandel und Cloud Computing („Wolken-Dienste“).

Es ist eine grosse Spannbreite von Themen, die das Institut für Wirtschaftsstudien Basel (IWSB) im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO in der Studie „eEconomy in der Schweiz“ unter die Lupe nimmt: IKT-Infrastruktur und -Ausstattung, IKT-Nutzung der Haushalte, IKT-Nutzung der Unternehmen, IKT-Sektor sowie eGovernment und eHealth. Ähnlich wie bereits Mitte 2012 bescheinigt die Studie auch 2013 der Schweiz insgesamt eine gute Ausgangslage und ein grosses Wachstumspotenzial in und dank der Informations- und Kommunikationstechnologie. Besonders hervorgehoben werden unter anderem die folgenden Bereiche:
  • Bezüglich „Near Field Communication“ (NFC) könnte die Blockierung überwunden sein, nachdem Coop und Migros im Sommer 2012 bekannt gaben, ihre Bezahlterminals innert Jahresfrist für NFC aufzurüsten. NFC ist ein internationaler Übertragungsstandard für den drahtlosen Datenaustausch über kurze Strecken. Er ermöglicht eine Vielzahl von Anwendungen wie zum Beispiel den Einsatz von NFC-fähigen Smartphones für kontaktloses Bezahlen und als Autoschlüssel. Voraussetzung für den Durchbruch dieser Technologie ist aber, dass möglichst viele Bezahlterminals sowie möglichst viele Smartphones für NFC ausgerüstet sind. So enthalten denn auch immer mehr Smartphones einen NFC-Chip. Für die Apple-Geräte gilt das allerdings nicht.
  • Der Onlinehandel hat gemäss einer Untersuchung der Universität St. Gallen 2012 erstmals die Marke von 10 Milliarden Franken überschritten. Dies sei im Vergleich zu 47 Milliarden US-Dollar in Deutschland eine stolze Summe, schreiben die Basler Wissenschafter in der eEconomy-Studie. Die Universität St. Gallen kommt zum Schluss, damit sei der E-Commerce in der Schweiz „endgültig zum normalen Bestandteil des täglichen Einkaufs geworden“.
  • Die EU hat im Herbst 2012 eine neue Strategie zur „Freisetzung des Cloud-Computing-Potenzials in Europa“ verabschiedet und sieht in diesem Bereich ein enormes Potenzial. Auch für die Schweiz sei das Paradigma, Software nicht mehr vor Ort zu installieren, sondern als „Software as a Service“ oder Wolkendienst anzubieten (=Cloud Computing), eine Chance. Unter anderem könnten junge Firmen dank Wolkendiensten Anfangskosten einsparen, schreibt die UBS in einer Publikation. Zudem weise die Schweiz offenbar besonders gute Bedingungen als Standort für Rechenzentren auf, stellen die Autoren des IWSB fest: Die Schweiz erlebe in den letzten Jahren einen regelrechten Data-Center-Boom, und zu den Kunden der Datenlagerungs-Services gehörten gerade auch die Anbieter von Clouddiensten. Ebenfalls in Richtung „Wolke“ bewegt sich E-Government Schweiz. Von der Cloud-Computing-Strategie der Schweizer Behörden im Rahmen von E-Government Schweiz erwarten die Autoren von eEconomySchweiz noch effizientere inner- und zwischenbehördliche Kontakte.


Quelle: Institut für Wirtschaftsstudien Basel (IWSB): eEconomy in der Schweiz: Monitoring und Report 2013 – Eine Studie im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO
Abbildung: Deckblatt der Studie „eEconomy in der Schweiz: Monitoring und Report 2013“
Abbildung: Deckblatt der Studie „eEconomy in der Schweiz: Monitoring und Report 2013“

Datum der Neuigkeit 3. Apr. 2013